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Mühlenkreis Minden-Lübbecke

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Interview mit Überlandflieger Philipp Hebold, Kögel Bau

Seit wann lebst du im Mühlenkreis?

Ich bin Native-Mühlenkreisler. Am 10.03.1985 wurde ich im Klinikum Minden geboren. Seitdem lebe ich (mit kurzer Unterbrechung – siehe Frage 5) in Porta Westfalica.

 

Wo lebst du im Mühlenkreis?
Auf dem Sonnendeck von Porta Westfalica: Lohfeld

 

Wie sieht deine berufliche Situation aus? Was ist deine Aufgabe und wie lange bist du bereits im Unternehmen?


Seit knapp vier Jahren (2015) arbeite ich bei der KÖGEL BAU GmbH & Co. KG in Bad Oeynhausen. Ich bin Leiter für Kommunikation und Marke und bin verantwortliche für den gesamten Marketing-Mix der Unternehmensgruppe.

 

Wie stellst du Dir deine Zukunft vor?

Beruflich bin ich sehr zufrieden. Auch auf lange Frist sehe ich mich als Teil des KÖGEL Teams. Privat befinden meine Frau und ich uns gerade in der Kaufphase eines Einfamilienhauses (natürlich in Porta Westfalica :-) ). Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir dieses Haus mit Leben füllen, gesund bleiben und das Leben im Mühlenkreis genießen können.    

Bist du nach deinem Schulabschluss für dein Studium/deine Ausbildung weiter weggezogen? Wenn ja, wohin?

Ich bezeichne meine studentische Karriere auch als Reise durch die eigenartigsten Dialekte Deutschlands. Ich habe ein Jahr (2005-2006) im hessischen Kassel gewohnt  und Architektur studiert. Nach Studienfachwechsel bin ich für zwei Jahre (2006-2008) nach Saarbrücken gezogen um BWL zu studieren. Abgeschlossen habe ich das Studium (B.Sc. Wirtschaftswissenschaften) schließlich an der Universität Bielefeld. 

Warum bist du wieder zurück in die Heimat gekommen?

Ich habe das Hochdeutsch mit leichtem ostwestfälischem Dialekt vermisst. J Nein, im Ernst: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man erst abseits der Heimat diese wirklich zu schätzen lernt. Es ist ein Stück weit paradox, dass ich erst mit 500 km Abstand erkannt habe, wie stark ich in dieser Region verwurzelt bin. Die vertraute Landschaft und die Mentalität der Menschen fehlten mir schon. Mich hat es immer, auch während meines Studiums in den Semesterferien, in den Mühlenkreis zu meiner Familie und meinen Freunden gezogen. Es war letztendlich keine schwere Entscheidung in die Heimat zurückzukehren.   

Was gefällt dir am Mühlenkreis?

Ich liebe die einzigartige Landschaft hier. Ich habe einen großen Teil meines Lebens in Porta Westfalica Barkhausen gelebt, also genau in der „Porta“. Der Mühlenkreis bietet von Allem etwas - Weite Landschaften, ursprüngliche Wälder, wilde Gebirgszüge und einen mehr oder weniger reißenden Fluss. Aber auch der Anschluss zu urbaneren Regionen gefällt mir sehr gut. Die Mischung macht´s. Der Mühlenkreis ist keine ländliche Region von Landeiern, aber auch nicht die anonymisierte Großstadt. Für mich perfekt!   

 

Hast du Hobbies im Mühlenkreis?
Neben meinem Studium habe ich als Fotograf selbstständig gemacht, um die magere Studentenkasse etwas aufzufüllen. Dieses „Hobby“ habe ich mir bis heute beibehalten. Leidenschaftlich fotografiere ich die vielen Highlights des Kreises und dessen Bewohner. Bis heute sind mir die Fotomotive noch nicht ausgegangenJ. Außerdem gehe ich gerne mit Frau und Pferd in der weiten Lohfelder Steppe spazieren oder paddele gemütlich auf der Weser durch das Vogelparadies am großen Weserbogen.      

 

Was machst du am Wochenende am liebsten?
Wandern mit Frau, Hund und Kamera auf dem Kamm des Wiehengebirges. In Regelmäßigen Abständen treffe ich mich Abends mit alten Freunden (Heimkehrern und Daheimgebliebene) zu geselligen Runden an der Schiffsmühle oder in der Mindener Innenstadt.  

 

Wie verbringst du deinen Feierabend?

Nach Feierabend statte ich gerne meiner Familie einen Besuch ab, greife etwas zu essen ab und halte einen Plausch mit meiner Oma, bevor ich nach Hause fahre. Ansonsten begleite ich - mal freiwillig, mal nicht - meine Frau bei Ihrem täglichen Spaziergang mit ihrer alten Welsh Cob-Stute Sulaika und lasse den Tag Revue passieren. Bei gutem Wetter geht es auf den Tennisplatz nach Eisbergen oder mit dem Fahrrad an der Weser entlang. Es darf aber auch einfach mal das Sofa und die Playstation sein.

Was bedeutet Heimat für dich?

Heimat ist für mich Vertrautheit. Sowohl die Vertrautheit der Gegend als auch der Menschen. Ich mag es die Straßennamen zu kennen und beim Einkaufen auf bekannte Gesichter zu treffen. Familie und Freunde sind natürlich maßgeblich. Heimat ist nur da, wo ich mich auch als Teil davon fühle.

              

Kann sich Heimat deiner Meinung nach im Laufe des Lebens ändern?

Ich glaube, dass es schon möglich ist. Jedoch braucht es viel Zeit.  

Welche 3 Dinge machen dein Zuhause einzigartig?

1. Blick über das sonnige Lohfeld

2. Kanufahrt durch die Porta am Kaiser Wilhelm Denkmal vorbei

3. Meine Frau und meine Familie

Inwiefern haben dich deine Wurzeln zu dem Menschen gemacht, der du heute bist?

Meine Familie und die Heimat haben mich sicherlich sehr stark geprägt und prägen mich auch weiterhin. Hier habe ich den Großteil meiner Erfahrungen gesammelt, die die Grundlage meines Charakters sind.   

Was ist dein Lieblingszitat?

„Sei dabei… oder sei, ein faules Ei“ (Gordon Shumway alias ALF)

Was ist das Erste, was dir einfällt, wenn du an den Mühlenkreis denkst?

Das Panorama der Porta Westfalica mit dem Kaiser Wilhelm Denkmal auf dem Wiehengebirge und dem gegenüberliegenden Fernsehturm auf dem Wesergebirge. 

Planst du eine eigene Familie zu gründen?

Siehe Frage 4

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